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GEDANKEN ZUM TOD

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utvadmin
25. June 2005 - 2:00

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Welche Farbe hat der Tod? Diese Frage muß man sich stellen angesichts der immer wiederkehrenden grellen Verfremdungen in Harald Koecks und Bernhard Mayrs Film. Rot, blau, schwarz oder weiß? Alle. Diese leitmotivisch gehandhabte visuelle Interpretation im Zusammenhang mit den von Caroline Merz gesungenen "Kindertodtenlieder" (Text: Friedrich Rückert. Musik: Gustav Mahler) kontrastieren mit den sachlichen und ruhigen Statements von Hans Bankl, Karlheinz Böhm, Erich Loewy, Dieter Schrage und anderen. Dieser Film nimmt dem Beobachter die persönliche Scheu, an diesem Tabu-Thema zu rühren und verführt ihn zu einer offenen, manchmal heiteren Auseinandersetzung. Harald Koeck ist als Künstler geradezu prädestiniert, seine Erfahrungen mit dem leblosen Körper der Gesellschaft mitzuteilen, zumal er sich in seinen Werken visionärer, ja philosophischer Weise ständig damit auseinandergesetzt hat. Der Film beschreitet nach meinem Dafürhalten ganz neue Wege, indem er ohne Pathos und ohne Gedenke-oh-Mensch-Gerede dieser allzeit präsenten natürlichen Gegebenheit Rechnung trägt. Dr. Jansjörg Waldner - Schriftsteller und Kulturjournalist

Category: 
Redaktion: 
Harald Koeck & Bernhard Mayr
Kamera: 
Bernhard Mayr
Licht: 
Bernhard Mayr
Dauer: 
25min
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UTV Wien Mitteilungsblatt

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